Kategorie: Tierparkschule

Mexikanische Rotknie-Vogelspinne

Vogelspinnen erbeuten in der Regel keine Vögel. Als Bodenbewohnerin lauert die Mexikanische Rotknie-Vogelspinne versteckt auf Beute. Deren Näherkommen erkennt sie tastend an den Bodenvibrationen. Das Weibchen legt seine Eier in einen Kokon und schützt so die Entwicklung der Jungtiere in den ersten Wochen. Feinde wehrt sie ab, indem sie Brennhaare vom Hinterleib diesen mit den Hinterbeinen entgegenschleudert (Bombardierspinne).

Axolotl

Das Axolotl erhielt seinen Namen in aztekischer Sprache und könnte übersetzt Wassergott bedeuten. Axolotl verbleiben lebenslang im kiemenatmenden Larvenstadium im Wasser und durchlaufen nicht, wie andere Lurche, eine Metamorphose. Bei Verletzungen können fast alle Gewebe und sogar Organe vollständig wieder hergestellt werden, so dass sie u. a. für die Wissenschaft interessant und gezüchtet wurden. Auch entstanden Farbvarianten bei der Zucht. Wild lebende Axolotl sind dunkel gefärbt.

Dorngespenstschrecke

Die Dorngespenstschrecke ist recht gesellig und als erwachsenes Tier versteckt im bodennahen Geäst zu finden. Die Eier werden in den Boden gelegt. Die Nymphen (Jungtiere) sind mittels ihrer farbigen und flechtenähnlichen Tarnung im Gebüsch optisch gut geschützt. Die Dornen an den Hinterbeinen des Männchens dienen der Verteidigung.Gespenstschrecke

Achatschnecke

Die Achatschnecke ist eine der größten Landschnecken. Ursprünglich an der Ostküste Afrikas, in feuchten tropischen Wäldern beheimatet wurde sie durch den Menschen mit dem Handel u. a. mit Obst und Gemüse an viele Orte der Welt verbreitet. In Gebieten ohne kalte und frostige Winter kann sie wild lebend Fraßschäden in den Landschaften anrichten.

Tausendfüßer

Tausendfüßer leben versteckt unter der Laub- und Mulchschicht am Boden. Sie verwerten herabgefallene Pflanzenteile und tragen zur Bodenfruchtbarkeit bei.
Die Jungtiere schlüpfen nur mit wenigen Segmenten und mit jeder Häutung werden es mehr. Zur Verteidigung sondern sie ein abwehrendes Sekret ab. Tausendfüßer sind in der Erdgeschichte schon sehr lange zu finden.

Chinesische Zwergwachtel

Chinesische Zwergwachteln leben monogam in Paaren und brüten je noch Nahrungsangebot auch mehrmals im Jahr. Das Weibchen baut das Nest und brütet. Die Küken verlassen das Nest am Schlupftag und lernen vom ersten Tag von den Eltern, was sie fressen können. Sie bewohnen Reviere im Grasland ihres Ursprungsgebietes. Dabei werden im dichten Gras tunnelartige Pfade angelegt. In China werden sie schon lange als Ziervogel geholten.

 

Chinesischer Feuerbauchmolch

Der Chinesische Feuerbauchmolch durchläuft in seiner Entwicklung vom Ei bis zum erwachsenen Tier eine Metamorphose. Das Weibchen legt die Eier einzeln an Blätter im Wasser. Die über äußere Kiemenbüschel atmenden Larven leben ausschließlich im Wasser, jedoch nach der Metamorphose, nun lungenatmend, gehen sie eine Zeit lang an Land. Die Erwachsenen Männchen verlassen auch später noch häufiger das Wasser, während die Weibchen seltener an Land gehen. Zur Verteidigung sondern sie ein abwehrendes Hautsekret ab.

Blaustirnamazonen

Diese geselligen Papageien leben in unserer Tierparkschule und empfangen die Besucher durch ihre lauten Rufe. Unsere Blaustirnamazonen werden gerne dabei beobachtet wie sie munter umher klettern, kopfüber in ihrer Voliere hängen, Taue runter rutschen oder frische Äste auseinandernehmen. Das lustigste Schauspiel ist es aber, sie beim Duschen z.B. im warmen Sommerregen zu beobachten.

 
Die Amazonen des Tierpark Neukölln erhalten eine hochwertige Körnermischung für Papageien und täglich wechselnde Obstsorten sowie Gemüse.

Vielstreifen-Grasmäuse

Diese hübschen Mäuse zeigen, wie der Name schon verrät, ein Muster aus hellen und dunkleren Streifen. Bewegen sich die schnellen und kletterfreudigen Nager durch die Trockengräser ihres Terrarium, wird sichtbar welches Tarnkleid sie tragen. Der extrem lange Schwanz dient beim klettern als Stütze. In den trockeneren, grasbestandenen Savannengebieten am Rande der Sahara legt sie ihre ausgetretenen Laufwege an, welche zu den runden Grasnestern in Bodennähe führen. Nur selten nehmen sie die Bauten anderer Tiere als Unterschlupf.
Als Nahrung dienen Grassamen, grünen Pflanzenteile und wenige Insekten.grasmaus