Schlagwort: Haustiere

Luxkaninchen

Bekannt ist die Rasse, neben der besonderen Fellqualität, vor allem durch die lichtblaue Farbe mit silbrigem Glanz und einer schwach durchscheinenden braunroten Tönung. Zu Anfang trug sie den Namen „Luchskaninchen“, welcher jedoch schnell geändert wurde, da die Färbung der Kaninchen der des Luchses nur entfernt ähnelt. Während seines Wachstums wechselt das Luxkaninchen mehrmals seine Färbung. Zu Anfang besitzt es ein rein weißes Unterfell, während der Haarung entsteht eine bläuliche Färbung und erst nach dem Haarwechsel kommt es zu der, für die Rasse typischen, pastellartigen Färbung.

Gefährdungsgrad: stark gefährdet

„Stark gefährdet“ in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V.

Textquelle: Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V.

 

Schlagwörter: , , ,

Leinegans

Typisch für ein Großteil der ursprünglichen Landrassen ist ihre namensgebende Verbreitung. So ist auch diese Gans benannt nach ihrem Enstehungsort, der Flußniederung der Leine. Die Leinegans wurde für die bäuerliche Gänsehaltung gezüchtet, mit der Veranlagung weite Wege zu gehen, um auch entlegene Restweiden gut nutzen zu können. Sie zeichnet sich durch Wetterhärte, Wiederstandsfähigkeit und vorzüglicher Bruteigenschaft, verbunden mit problemloser Gösselaufzucht aus. Der Tierpark Neukölln hält sie im weißen und gescheckten Farbschlag.

Die Leinegans galt als ausgestorben. Sie wurde 1994 mit 6 zuchtfähigen Tieren wieder entdeckt. Im Jahr 2009 wurden vom „Herdbuch Leinegans e.V.“ 44 Tiere betreut. Der Bestand ist bis zum Jahr 2013 auf 75 männliche und 75 weibliche im Herdbuch verzeichnete Zuchtgänse angewachsen.

Gefährdungsgrad: extrem gefährdet

Kategorie I (extrem gefährdet) in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V.

Textquelle: Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V.

Schlagwörter: , , ,

3. Platz beim 28. Rudower Hähnewettkrähen

Nun ist es bewiesen, der Tierpark Neukölln hat einen der ruffreudigsten Hähne in Berlin und Umgebung. Am 29.05.2016 traten wir, beim 28. Rudower Hähnewettkrähen, mit unserem Sachsenhahn gegen 53 andere Hähne an. Nach dem Startsignal wurden innerhalb von 45 Minuten die Kräher eines jeden teilnehmenden Hahnes gezählt. Sieger wurde13301303_490806357785222_4639143281890362448_o der Hahn, der die meisten Kräher von sich gab. Mit 58 mal „Kikiriki“ konnte unser schwarzer Hahn „Blacky“ den 3. Platz erzielen.

Schlagwörter:

Tierpark Neukölln ist jetzt Nutztier-Arche

Viele Menschen wissen, dass Wildpflanzen und Wildtiere aussterben, aber nur wenigen ist bekannt, dass Ähnliches auch in der Landwirtschaft, gleich nebenan, mit Kulturpflanzen und Nutztieren passiert. Wenige Hochleistungssorten und -rassen produzieren heute die Nahrungsmittel der Menschheit. Gleichzeitig stirbt alle zwei Wochen eine Nutztierrasse aus – das heißt eine an Klima und Standort angepasste Rasse, ein genetisches Erbe und ein Kulturgut zugleich.

Mit zunehmender Modernisierung der Landwirtschaft nach dem 2. Weltkrieg ging das Interesse an diesen alten Landrassen verloren und verdrängte diese durch den Einsatz gewinnversprechender Hybriden und Hochleistungsrassen.

Heute wissen wir, dass damit ein wichtiges genetisches Potential mit Eigenschaften wie Robustheit, Langlebigkeit, Genügsamkeit, Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten, u.s.w. unwiederbringlich! verloren ging, bzw. immer noch verloren geht. Zudem sind die alten Rassen, welche über Jahrhunderte unsere Vorfahren begleiteten, ein zu schützendes Kulturgut, vergleichbar mit einem alten Baudenkmal oder Kunstwerken. Als das Problem des Rassesterbens erkannt wurde, war es vielerorts schon zu spät. So ist z.B. das Deutsche Weideschwein seit einigen Jahren ausgestorben.

Als Arche-Park betreibt der Tierpark Neukölln vor allem Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit. So steht bei uns die Darstellung der Vielfalt der verschiedenen Rassen im Vordergrund.

Schlagwörter: , ,